Liebe Eltern unserer Schülerinnen und Schüler

Das Schulprogramm 2010/11 richten wir nochmals auf den Leitsatz „An unserer Schule haben alle Erfolg“ aus und verknüpfen unser Tun diesmal mit dem Motto „Miteinander Lernen“. Im Mai 2010 haben wir alle gleichzeitig mit der Einübung von Sozialfertigkeiten begonnen. In allen Klassen wurde eingehend besprochen, weshalb es klug ist, bei Gruppenarbeiten leise Stimmen zu benutzen, Andere ausreden zu lassen oder sich nicht ablenken zu lassen. Bis Weihnachten werden wir nun miteinander weitere sieben Sozialfertigkeiten trainieren.

Weshalb tun wir das?

Soziale Kompetenzen sind zugleich Bedingung und Ziel des Kooperativen Lernens. Sie sind die Voraussetzung für gelingende Kommunikation, wechselseitiges Vertrauen, Verantwortungsüber-nahme jedes Einzelnen, Entscheidungsfindung, bei welcher alle einbezogen werden und -selbstständige Konfliktlösung.

Kinder sind zwar von sich aus wissbegierig, möchten gerne lernen, haben sogar regelrecht Spass daran, sie wollen expandieren, sich möglichst schnell weiterentwickeln. Trotzdem müssen sie von den Erwachsenen angeleitet werden. Lernen besteht dabei (in der Schule wie im Elternhaus) häufig aus Wiederholungen und ist manchmal richtig anstrengend. Das führt dazu, dass Kinder diese Leistungserbringung meiden, wenn sie ihnen nicht von aussen abverlangt wird.

Das heisst: Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen, also beispielweise eine angemessene Arbeitshaltung, müssen antrainiert werden, und zwar bei allen Kindern gleich.

Mit kooperativen Lernformen im Unterricht leisten wir damit einen Beitrag zur Förderung der Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.

Damit auch Sie als Eltern mit uns am selben Strick ziehen können, werden wir weiterhin im Alpnacher Blettli und auf unserer Website publizieren, welche Sozialfertigkeiten in Arbeit sind.

Ich freue mich auf ein erfolgreiches Miteinander.

Beatrice Hodel, Schulleiterin

 


 

Geschätzte Alpnacherinnen und Alpnacher

Liebe Schülerinnen und Schüler

Liebe Eltern, geschätzte Mitarbeitende der Schule Alpnach

Zum ersten Mal darf ich Sie hier zum Schulstart als Schulpräsidentin begrüssen. Ich freue mich sehr, Vorsteherin der Schule Alpnach zu sein und kann Ihnen versichern, dass ich mich gerne und von ganzem Herzen für das Wohl unserer Kinder und Lehrpersonen einsetzen werde.

Die grosse Beteiligung von Eltern, Grosseltern und der Bevölkerung an den vielen Anlässen der Schule sind der schönste Beweis, wie gut unsere Schule im Dorf integriert ist. Es ist dankbar und zugleich herausfordernd, das Departement Bildung auf einem solch hohen Niveau zu übernehmen!

Im neuen Schuljahr wird zum ersten Mal der Waldkindergarten zu unserer Schule gehören. Ein grosses Thema wird auch die Planung, Erarbeitung und schrittweise Umsetzung des neuen Oberstufenmodells IOS sein.

Miteinander lernen lautet das Jahresmotto. Miteinander lernen bedeutet für mich auch voneinander lernen. Dies gilt für mich in meinem neuen Amt ganz besonders – es gilt aber auch für die Schülerinnen und Schüler und alle, die an der Schule arbeiten. Miteinander lernen heisst, sich etwas sagen zu lassen, dem andern zu zuhören, eine Meinung zu haben und verstanden zu werden. Dazu braucht es eine gehörige Portion Toleranz und Respekt.

Nicht nur unsere Schüler und Schülerinnen sollen dieses Miteinander spüren, sondern auch die ganze Bevölkerung von Alpnach.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein gefreutes, lehrreiches Schuljahr.

Die Schulpräsidentin

Sibylle Wallimann